1.tes Symposium

Eltern medizinisch geschädigter Kinder e.V. – Erfolgreiches 1. Symposium für Medizinische Schädigungen von Kindern am 01. Oktober 2016, Bad Orb

 

Tanja Gethöffer (1. Vorsitzende EmKe.V) und Christian Gethöffer (2. Vorsitzender)

Im Rahmen des Symposiums berichteten die 1. Vorsitzende des Vereines, Tanja Gethöffer über den Verlust Ihres dreijährigen Sohnes Maximilian, der durch wiederholte Abweisung und Nichtbehandlung 2014 verstarb, sowie Melanie Lang, deren Tochter die 2007 in der 22,5 Woche zur Welt gekommen ist und nicht medizinisch versorgt wurde. Im Folgenden berichteten Jaquline Conrad, deren Sohn an einer Erbkrankheit gelitten hat, die im Zuge der Behandlung unberücksichtigt blieb. Maximilian verstarb  aufgrund von Fehldiagnostik – eine OP – auf die die Mutter immer wieder hinwies – hätte ihn retten können. Angelika Lott referierte über die dramatische und leider tödliche Folge Ihrer Tochter Ann Kristin, die aufgrund einer nicht diagnostizierten Hirnblutung verstorben ist. Der behandelnde Arzt war nicht registriert. Auch Frau Melanie Kraus klagt an, Sie wurde des Münchhausen by proxy Symptoms verdächtigt, was zwischenzeitlich gerichtlich widerlegt wurde – aufgrund einer folgenreichen OP, die angeblich nur aufgrund Ihrer Bitte durchgeführt wurde.

Als weitere Referenten sind Sabrina Diehl, Fachanwältin für Medizinrecht, die Patientenrechte aufklärte und Herr Dr. med. Jürgen Seegers, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin am Neuromuskulären Zentrum Rhein-Main über die Fehlerkultur unter deutschen Ärzten und Kliniken sowie Elke Feit, die über die Forderungen des EmK e.V. zu den Änderungen im Patientenrecht referierte.

Die Hauptzielsetzung des in 2014 gegründeten Vereins „Elternmedizin geschädigter Kinder e.V.“ ist die Unterstützung Betroffener. Der EmK e.V. hilftbei der Vermittlung von Kontakten, wie zum Beispiel Gesprächskontakte mit anderen Betroffenen, Rechtsberatern, Psychologen, Beratungsstelle
sowie zu anderen Betreuungsvereinen. Weiterhin setzt sich der Verein für die Weiterentwicklung von Patientenrechten sowie unabhängige Gutachterverfahren ein.

Wir sind überaus glücklich über das rege Interesse unseres Symposiums, die zahlreichen Teilnehmer und die geführten Diskussionen. Dies ist für uns ein Zeichen wie wichtig unsere Arbeit ist und E.m.K. wird defintiv weiter kämpfen, für die Rechte der Patienten, sagt die erste Vorsitzende Tanja Gethöffer nach der Veranstaltung.

Betroffene und an der Arbeit des EmK e.V. Interessierte können sich gerne an den Verein wenden. Kontakt unter www.eltern-medizingeschaedigter-kinder.de

 

 

 

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